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Beziehungskrisen  >  Vorwürfe und Schuldzuweisungen

Wie Sie aus Vorwürfen und Schuldzuweisungen mehr über Ihre eigenen Bedürfnisse lernen

Wenn Ihr Partner* Ihnen immer wieder Vorwürfe macht oder Ihnen die Schuld für alles in die Schuhe schiebt, bringt Sie das sicher auf die Palme. Sie denken: Wieso versteht mein Partner mich nicht? Ich kann es ihm doch sowieso nicht recht machen! Warum sieht er nicht, welche Bedürfnisse ich habe? Und merkt er nicht, dass er es damit alles nur noch schlimmer macht?

Wenn Ihr Partner mit Vorwürfen und Schuldzuweisung auf Sie reagiert, hat das mehr mit Ihrem Partner zu tun als mit Ihnen selbst.

Umgekehrt gilt das auch: Es ist immer das Gleiche, das Sie aus der Fassung bringt. Und inzwischen fühlen Sie sich wie ein Rohrspatz, der vom Dach zetert – einfach, weil Sie es anders nicht mehr aushalten? Sie denken: Wieso muss er auch immer den gleichen Fehler machen? Hat er mir denn nicht zugehört? Sein Verhalten ist ein Affront, zeigt mangelnde Liebe mir gegenüber, denn sonst würde er sich doch anders verhalten!

Unerfüllte Bedürfnisse und Schuldgefühle erzeugen Missverständnisse und Frustration

In beiden Fällen spielen unerfüllte, nicht beachtete Bedürfnisse eine Rolle, die nicht klar und wertschätzend artikuliert werden. Oft sind wir blind für die eigenen Bedürf­nisse, wünschen uns aber vom Partner, dass er sie uns von den Augen abliest. Anstatt uns mit uns selbst zu befassen und herauszufinden, was wir brauchen, gehen wir auf Konfrontation und fangen an, zu streiten. Das Ärgerliche daran ist: Die Diskussion artet in einen Machtkampf aus, und es geht nur noch darum, Recht zu behalten. Es kommt zu Missverständnissen und einer unglücklichen Kommunikation, die Sie beide frustriert und alleine zurücklässt.

Alltagsstreitereien um jede Kleinigkeit sind oft Stellvertreterplätze und lenken davon ab, worum es wirklich geht. Leider streiten wir besonders gern mit den Menschen, die wir am meisten lieben. Weil wir zu ihnen das größte Vertrauen entwickelt haben. Der Nachteil an dieser Situation ist:

Je mehr Sie unvereinbar miteinander streiten und keine gemeinsame konstruktive Lösung finden, umso mehr entfernen Sie sich voneinander. Obwohl Sie sich das Gegenteil wünschen. Ohne Hilfe von außen, ist es schwer, diesen Teufelskreis zu durchbrechen und das Missverständnis zu enttarnen.

Vom Machtkampf zur Partnerschaft

Die Heilung liegt in einer verbindenden Kommunikation, in der Sie sich beide aufrichtig mitteilen und verständigen können. In der Sie als Team und nicht als Gegner agieren.

Die Paartherapie hilft, eingefahrene Kommunikationsmuster zu durchbrechen und wieder Verbindung auf Augenhöhe herzustellen.

Die Paartherapie bietet genau diese Hilfe von außen: Die Unterstützung, die Sie beide benötigen, um wieder einen wohlwollenden Blick für Ihren Partner oder Ihre Partnerin zu entwickeln. Sie lernen beide Ihre Bedürfnisse zu entdecken und fürsorglich, verständnisvoll damit umzugehen. Sie finden neue Wege, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Und stellen damit alle Weichen für eine glücklichere und erfüllende Partnerschaft.

Wenn Sie sich gerade in einer Machtkampfphase mit Ihrem Partner befinden, ist die gute Nachricht für Sie: In jedem Vorwurf steckt eine wertvolle Chance, Bedürfnisse zu erkennen. Und damit der Lösung ein Schrittchen näherzukommen. Wenn Sie diese Etappe meistern – die übrigens jedes Paar durchmacht und an der die meisten Beziehungen scheitern – stehen Ihnen neue Verliebtheit, eine größere Verbundenheit und mehr Vertrauen offen. Das sind doch gute Aussichten, oder?

Wagen Sie jetzt den Sprung
zu echter Verbindung und Partnerschaft auf Augenhöhe:

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3 häufige Ursachen von Konflikten, die sich in Schuldzuweisungen und Vorwürfen äußern

1. Probleme verdrängen

Bestimmte Themen sitzen Sie lieber aus, und in Ihrer Beziehung wird bewusst geschwiegen?
Probleme zu verdrängen hat tatsächlich noch nie jemandem die Lösung gebracht. Verdrängungsmechanismen führen dazu, dass Sie sich weiter voneinander entfernen. Gehen Sie es lieber an, und bewegen Sie sich aufeinander zu – am besten im geschützten Rahmen der Paartherapie, in dem Sie sich neu kennenlernen und austauschen können.

2. Angst haben, etwas anzusprechen

Fehlt die Bereitschaft, sich mit bestimmten Themen auseinanderzusetzen, entsteht ein Konflikt. Das nicht erfüllte Bedürfnis nach Aussprache mit dem Partner verursacht Frustration und Wut. Echte Kommunikation gelingt auf Augenhöhe – in einem sicheren, angstfreien Rahmen.

3. Konflikte und Konfrontation scheuen

Die Streitkultur eines Paares bestimmt seine Fähigkeit, Probleme zu lösen. Wenn jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird und alles als Kritik gegenüber der eigenen Person wahrgenommen wird, entstehen erbitterte Machtkämpfe und Verletzungen. Zu wissen, wie Sie miteinander streiten können, bringt Sie weiter – nämlich aufeinander zu!

Partnerschaft ohne Vorwürfe - geht das?

Vorwürfe, Streit, Machtkämpfe und Schuldzuweisungen sind in einer Partnerschaft nichts Ungewöhnliches. Ungewöhnlich ist es eher, wenn Sie die Herausforderungen nicht angehen und somit Chancen verpassen, gemeinsam glücklich zu werden. Die Paartherapie hilft Ihnen, Ihre Kommunikationsfähigkeit zu verbessern und Ihre Konfliktfähigkeit zu stärken. Sie werden erleben, dass sich lösungsorientierte Konfliktgespräche sogar harmonisch auf Ihre Beziehung auswirken. Machen Sie den Versuch – kommen Sie zu einem ersten Gespräch in meine Praxis.

Lesen Sie hier mehr über mich und meine Arbeit

*Mit „Ihr Partner“ ist „Ihr Partner oder Ihre Partnerin“ gemeint. Der Lesbarkeit und besseren Verständlichkeit halber verwenden wir hier den Begriff im einfachen, generischen Singular.